Berufsmaturität 2

Sie absolvieren die Berufsmaturität Gesundheit & Soziales nach einer abgeschlossenen beruflichen Grundbildung: 1 Jahr im Vollzeitlehrgang oder 2 Jahre berufsbegleitend im Teilzeitlehrgang.

BM2 Unterricht

Details zur Berufsmaturität 2

Sie werden in das erste Semester der Berufsmaturiät 2 aufgenommen, wenn Sie

  • über ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis oder einen gleichwertigen Ausbildungsabschluss verfügen und
  • die Aufnahmeprüfung zur Berufsmaturität 2 bestanden haben.

Zur Vorbereitung auf die Berufsmaturität 2 können Sie an der Berufsfachschule Gesundheit & Soziales Prüfungsvorbereitungskurse besuchen.

Die Aufnahmeprüfung basiert auf dem Lehrplan der 4. Sekundarschule. Folgende Fächer werden geprüft:

Aufnahmeprüfung Berufsmaturität

Die Aufnahmeprüfung gilt als bestanden, wenn nicht mehr als eine Fachnote unter 4 liegt und die Gesamtnote gleich 4.0 oder höher ist. Die bestandene Aufnahmeprüfung berechtigt zum Eintritt in die Berufsmaturität 2.

Anmeldung BM 2 2019 und 2020

Aufnahmegebühr Fr. 300.-. Für Lehrmittel, Kopien und Exkursionen ist über die gesamte Ausbildungsdauer mit Kosten von rund Fr. 700.- zu rechnen.

Unterricht

Der Berufsmaturitätsunterricht führt Sie an ein Fachhochschulstudium heran:

Sie festigen, erweitern und vertiefen Ihr Fachwissen und Ihre Kenntnisse in den Grundlagenfächern Deutsch, Mathematik, Französisch und Englisch sowie in den Ergänzungsfächern Geschichte & Politik und Wirtschaft & Recht.

Sie erwerben vertieftes Fachwissen und Kenntnisse in den Schwerpunktfächern Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik).

Sie entwickeln Ihre personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen weiter und vertiefen diese im Hinblick auf Ihre Studierfähigkeit.

Promotion

Für die Promotion in das nächste Semester zählen die Noten der unterrichteten Fächer. Wer die Promotionsbedingungen einmal nicht erfüllt, wird vom Berufsmaturitätsunterricht ausgeschlossen.

  • In den Fächern mit Abschlussprüfungen ergibt sich die Fachnote je zur Hälfte aus der Prüfungsnote und aus der Erfahrungsnote.
  • Die Erfahrungsnote ist das Mittel aller Semesterzeugnisnoten im entsprechenden Fach oder im interdisziplinären Arbeiten.
  • Noten, welche sich aus dem Mittel mehrerer bewerteter Leistungen ergeben, werden auf halbe oder ganze Noten gerundet.
  • Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel sämtlicher zählender Fachnoten.
  • Die Abschlussprüfung gilt als bestanden, wenn die Gesamtnote gleich 4.0 oder höher ist, die Differenz der ungenügenden Noten zur Note 4 gesamthaft den Wert 2 nicht übersteigt und nicht mehr als zwei Noten unter 4 erteilt werden.

Nach Abschluss der Berufsmaturität Gesundheit & Soziales haben Sie vielfältige Perspektiven:

  • Fachhochschulen
  • Universitäten und ETH (mit Passerelle Berufsmaturität – universitäre Hochschulen)
  • Höhere Fachschule (z.B. Pflege HF oder Operatonstechnik HF)
  • Fachhochschule Pflege (mit Berufsmatura)
  • Berufsprüfungen (zum Beispiel Fachperson Langzeitpflege BP)